Ersttrimester-Screening

Nackentransparenz-Messung
Nackentransparenz-Messung

Bei die­ser ursprüng­lich „Nackentransparenz-Messung“ genann­ten Unter­su­chung kann das Risiko für das Auf­tre­ten von Chromo­somenstörungen (Tri­so­mie 21, 18 und 13) ein­ge­grenzt wer­den. Man misst die Haut­di­cke im Nacken­be­reich. Je dicker die Haut, um so häu­fi­ger sind Chro­mo­so­men­stö­run­gen, aber auch andere Auf­fäl­lig­kei­ten am Kind. Daher füh­ren wir zusätz­lich bereits zu die­sem frü­hen Zeit­punkt immer auch eine frühe Fein­dia­gnos­tik der Organe durch. Durch hoch­auf­lö­sen­den Ultra­schall gelingt es teil­weise schon jetzt ange­bo­rene Fehl­bil­dun­gen aus­zu­schlie­ßen oder zu ent­de­cken. Um die Ent­de­ckungs­rate für Chro­mo­so­men­stö­run­gen (Tri­so­mie 21, 18, 13) zu erhö­hen, kann zusätz­lich eine Bestim­mung von müt­ter­li­chen Blut­wer­ten erfol­gen. Kom­bi­niert erhält man so eine Aus­sa­gesi­cher­heit von 80–90%. Ein voll­stän­di­ger Aus­schluss von Chromo­somen­störungen ist mit die­ser Methode nicht möglich.

1. Trimester
1. Tri­mes­ter

Wei­tere dia­gnos­ti­sche Mög­lich­kei­ten, das Risiko einer Tri­so­mie 21 bzw. einer Spina bifida („offe­ner Rücken“) ein­zu­gren­zen, bie­ten Blut­tests wie der Triple-Test (16. SSW), der neuere Quadruple-Test (15.-20. SSW) und der Prae­na­Test® (Bestim­mung feta­ler Chro­mo­so­men im Blut). Bei die­sen Tests wird Blut aus der Vene der Mut­ter ent­nom­men, so dass kein Ein­griffs­ri­siko für das Kind besteht. Wir bera­ten Sie gerne über für Sie sinn­volle dia­gnos­ti­sche Mög­lich­kei­ten und deren Grenzen.